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ZdK | Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V. | Genossenschaftsverband Hamburg

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Zur Debatte: Mitgliederförderung im Wandel: Wie weit darf die mittelbare Förderung reichen?

2. Oktober 2026 von Mathias Fiedler

Der Förderzweck gehört zum Kern der eingetragenen Genossenschaft. Mitglieder schließen sich zusammen und unterhalten einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb, um ihre wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Belange zu fördern. Doch wie unmittelbar muss diese Förderung bei den Mitgliedern ankommen?

Diese Frage bekommt durch die aktuelle Reform des Genossenschaftsgesetzes neue Bedeutung. Der Regierungsentwurf will in § 1 GenG ausdrücklich klarstellen, dass Mitglieder „unmittelbar oder mittelbar“ gefördert werden können. Zugleich soll die bloße gemeinschaftliche Vermögensanlage als Förderzweck ausgeschlossen werden. Beide Änderungen betreffen denselben Kern der Genossenschaft: Es geht darum, moderne Formen genossenschaftlicher Selbsthilfe zu ermöglichen, ohne die eG zu einer bloßen Kapitalanlageform werden zu lassen.weiterlesen…

Zur Debatte: Genossenschaften für nachhaltiges Wirtschaften

1. August 2025 von Mathias Fiedler

Welche Beiträge Genossenschaften leisten können

Genossenschaften in Deutschland und weltweit leisten viele Beiträge für eine nachhaltige Welt. Dies haben auch die Vereinten Nationen erneut anerkannt und das Jahr 2025 zum „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ erklärt (UN 2024). Wie kann der Beitrag der Genossenschaten zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung gesteigert werden?

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Zur Debatte: Fake-Genossenschaften (Genossenschaften mit vorgetäuschter Mitgliederförderung)

17. Januar 2024 von Mathias Fiedler

Genossenschaften haben, anders als andere Rechtsformen, einen besonderen gesetzlich vorgegebenen Zweck – sie betreiben einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb, den die Mitglieder nutzen sollen. Dieser Zweck – nämlich die Nutzungsorientierung – ist der Kern der genossenschaftlichen Idee. Häufiger wird nun darüber berichtet, dass die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft missbraucht wird. Dabei geht es vorrangig um Steuersparmodelle (1), sei es zur Einsparung von Gewerbe- oder Körperschaftssteuer (2) oder der Erbschaftssteuer (3). Genannt werden diese Genossenschaften meist „Familiengenossenschaften“, weil es darum geht, dass Familien ihr Vermögen (Immobilien / Unternehmen) in eine Genossenschaft einbringen. Diesen Begriff wollen wir nicht verwenden, weil es schon länger Familiengenossenschaften gibt, die vollkommen im Einklang mit dem Genossenschaftsgesetz agieren (4), wir verwenden nachfolgend den Begriff „Fake-Genossenschaften“, weil sie die Voraussetzungen für eine Genossenschaft unseres Erachtens nicht erfüllen.weiterlesen…

Zur Debatte: Genossenschaften und Gemeinwohl

27. Oktober 2023 von Mathias Fiedler

Die Bundesregierung hat am 13.9.2023 das erste Mal eine Nationale Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen verabschiedet. Damit werden in elf Handlungsfeldern knapp 80 einzelne Maßnahmen beschrieben, die die Rahmenbedingungen für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen verbessern sollen.

Nachfolgend möchten wir uns der Frage widmen, inwieweit Genossenschaften auch „Gemeinwohlorientierte Unternehmen“ sind oder sein können, da die Genossenschaften nach dem Genossenschaftsgesetz den (alleinigen) Zweck der Mitgliederförderung haben.weiterlesen…

Zur Debatte: Selbstverwaltetes Wohnen in Projektgenossenschaften

14. Juli 2023 von Mathias Fiedler

Wohnungsgenossenschaften liegen weiter im Trend. Neben dem Wohnen im privaten Eigentum und dem Wohnen zur Miete ist das genossenschaftliche Wohnen das dritte Standbein auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Es steht zwischen den anderen beiden Modellen, da diejenigen, die die genossenschaftliche Wohnung nutzen, gleichzeitig Mitglieder der Genossenschaft sind, der die Wohnung gehört. Neben dem Ziel einer dauerhaften, guten und günstigen Versorgung mit Wohnraum geht es vielen Wohnungsgenossenschaften, gerade den jüngeren, auch um weitere Ziele. Dazu gehören ökologische Standards, die langfristige Sicherung des gemeinschaftlichen Eigentums gegen Spekulation und, meist besonders wichtig, eine besondere Form des Zusammenlebens.weiterlesen…

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